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Transzendentale Meditation: Ruhe und Entspannung für Körper und Geist

Transzendentale Meditation: Ruhe und Entspannung für Körper und Geist

Seit Jahrtausenden wird Yoga auf dem indischen Kontinent genutzt, um Selbstheilungskräfte zu aktivieren und damit Körper, Geist und Gesundheit zu fördern. Eine besondere Form des Yoga, die transzendentale Meditation, wird seit den fünfziger Jahren auch im Westen immer häufiger praktiziert. Welche Auswirkungen die bekannte Meditationstechnik hat, für wen sie geeignet ist und wie der Einstieg gelingt: Das sind häufig gestellte Fragen, die wir uns einmal näher angeschaut haben.

Was ist transzendentale Meditation?

Unser Alltag ist oft voller Stress, der Terminkalender vollgestopft mit Verabredungen, das Tempo auf der Arbeit und in der Freizeit ist hoch. Für die Gesundheit ist dieses Leben gefährlich, denn das Bedürfnis nach Phasen der Entspannung liegt in der Natur des Menschen. Deshalb profitieren immer mehr Menschen von fernöstlichen Meditationstechniken wie der transzendentalen Meditation. Diese besondere Technik lehrt die Menschen, ihr Bewusstsein zu übersteigen. Dabei gleitet das Bewusstsein wie von allein in einen „reinen“ Zustand, der das Ziel der Übung ist. Jeder Schüler bekommt zu Anfang in einer Einführungszeremonie ein eigenes Mantra, das zur Grundlage seiner Meditation wird. Auf diese Weise sollen Praktizierende einen Zustand von Glück für sich und ihr Leben erreichen und den Stress im Alltag hinter sich lassen.

Woher kommt die Meditationstechnik für Körper und Geist?

Die Wurzeln der speziellen Meditation liegen im altindischen Yoga, im Ayurveda und in den Veden, den hinduistischen Texten aus Indien. Das Konzept der kurz als TM bezeichneten Technik entwickelte der Yogi Maharishi Mahesh mit Blick auf die Verbreitung in den westlichen Ländern. Hier fanden die am traditionellen Yoga angelehnten Übungen schnell Anklang. Bei Hollywood-Stars ist das Meditieren genauso beliebt wie bei Berufstätigen mit hektischem Alltag oder Menschen, die ihren Schlaf, ihre Gesundheit oder ihr Wohlbefinden verbessern wollen. Seit Anfang der Sechziger entstanden auch im deutschsprachigen Raum viele Meditationszentren, in denen ausgebildete Coaches die Techniken vermitteln. Das Konzept der TM ist markengeschützt: Deshalb haben Coaches ein Zertifikat der TM-Organisation, das ihre Schulungen autorisiert.

Mit Tradition zu Ruhe statt Stress: Wie funktioniert die transzendentale Meditation?

Zur Meditation setzt sich der Schüler in eine bequeme Position seiner Wahl. Wird die Haltung im Lauf der Übung unbequem, kann auch mit etwas Bewegung eine bequemere Stellung gesucht werden, denn es geht hier nicht um Disziplin oder Kontrolle. Eine Kontrolle des Geistes oder starke Konzentration ist beim TM im Gegensatz zu anderen Meditationstechniken nicht nötig. Stattdessen versuchen Praktizierende, zu transzendieren, also die „reine“ Form von Bewusstsein zu erfahren und jede Gedankenaktivität hinter sich zu lassen. Dies funktioniert, indem ein bestimmtes Mantra unablässig wiederholt wird. Das Mantra wurde vorher für jeden Teilnehmer persönlich ausgewählt und festgelegt. Je häufiger die Meditation geübt wird, desto leichter gelingt das Erreichen des angestrebten Bewusstseinszustandes.

Für wen ist die transzendentale Meditation geeignet?

Achtsamkeit statt Stress, Ruhe statt Hektik: Diese nützlichen Ergebnisse kann im Grunde jeder Mensch gebrauchen. Die einfachen Übungen der TM kann auch jeder erlernen. Da das Ziel der Übung ein Zustand von Glück ist, fühlt sich sicherlich auch fast jeder von dieser Möglichkeit angesprochen. Ganz besonders geeignet sind meditative Übungen generell für Menschen, die im Alltag einen Zustand von Ruhe und Wohlbefinden vermissen. Die Auswirkungen der Meditation auf Körper und Geist, auf Gesundheit und Schlaf sind weitreichend. Ausübende sprechen von grosser Wirkung auf unterschiedlichsten Gebieten:

  • bei Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Problemen
  • bei Schlafstörungen
  • für die Konzentrationsfähigkeit
  • in belastenden Situationen

Allerdings wird in einigen Fällen von Meditation generell abgeraten: Dies gilt etwa bei Depressionen, Psychosen oder bestimmte Arten von Epilepsie. Ob und wie gut die TM für dich geeignet ist, kannst du mit deinem Arzt besprechen.

Wie läuft die TM ab?

Die transzendentale Meditation ist markengeschützt und wird von zertifizierten Lehrern vermittelt. In meist siebentägigen Kursen lernen die Schüler von ihrem TM-Lehrer die grundlegenden Techniken und bekommen ihr eigenes Mantra mitgeteilt. Allgemeine Informationen zu dieser Meditationsweise gibt es in meist kostenlosen Informations- und Einführungsveranstaltungen. In der persönlichen Unterweisung durch den Lehrer wird anschliessend im Wochenendkurs oder in mehreren mehrstündigen Unterrichtseinheiten die Meditationstechnik vermittelt. Der Kurs ist in sieben Stufen untergliedert. Die TM-Organisation empfiehlt diese Kurse als die einzige Möglichkeit, die Technik der Meditation sicher und umfassend zu erlernen.

Mehr Wirkung durch regelmässiges Üben: Wie oft und wie lange wende ich die Meditationstechnik an?

Bei Meditationen gilt: Übung macht den Meister, wie bei vielen Fähigkeiten des Menschen, die sich durch konstantes Training verbessern. Im Fall der TM wird zweimaliges Meditieren pro Tag empfohlen, jedes Mal etwa zwanzig Minuten lang. Am besten lässt sich die Übung morgens und abends in den Alltag integrieren. Wichtig ist dabei, dass die Meditation regelmässig über einen längeren Zeitpunkt hinweg ausgeübt wird, denn erst dann kann sie ihre Wirkung entfalten.

Kann ich transzendentale Meditation selber lernen?

Die TM-Organisation empfiehlt grundsätzlich, sich von einem zertifizierten Lehrer ausbilden zu lassen, der die Techniken korrekt vermittelt und das neue Wissen zu festigen hilft. Auch das individuell ausgesuchte Mantra gibt es nur im zertifizierten Kurs. Allerdings spricht nichts dagegen, sich als erste Annäherung an das Thema einmal im Selbstversuch mit der Meditation zu befassen.

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