Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Zurück zur Artikelübersicht

Yogafiguren: Mit diesen Übungen zu innerer Ruhe finden

Yoga ist eine indische Disziplin der Ertüchtigung von Körper, Geist und Seele, die bei uns auch als Sport immer beliebter wird. Kein Wunder, werden dabei doch nicht nur alle Muskeln gedehnt und gekräftigt. Yoga tut auch der Seele gut. Da es nicht nur um Bewegung, sondern auch um die richtige Atmung geht, sorgen die Yogaübungen für eine Tiefenentspannung. Schnell wirst du merken, wie der Stress des Alltags von dir abfällt. Die einzelnen Yogafiguren, auch als Asanas bezeichnet, spielen bei der Lehre eine bedeutende Rolle und sind wichtiger Bestandteil.

Welches sind die bekanntesten Yogafiguren?

Die Yogafiguren werden auch als Asanas bezeichnet. Allesamt tragen sie gut einprägsame und bildhafte Namen. Vom Sonnengruss haben in der Regel auch Laien bereits gehört. Doch das ist natürlich nicht die einzige Yogaposition, die dir Kraft verleiht und deinen Geist belebt. Folgende Figuren wirst du in einem Yogakurs ebenso kennenlernen:

  • Heraufschauender Hund
  • Herabschauender Hund
  • Lotussitz
  • Krieger
  • Baum
  • Katze
  • Kobra

Was bewirken die einzelnen Yogaübungen?

Grundsätzlich ist es fast egal, welche der Asanas du regelmässig ausführst. Allen gemeinsam ist, dass sie eine positive Wirkung auf Körper und Seele haben. Die meisten der Yogaübungen halten die Wirbelsäule elastisch und können Rückenschmerzen und Verspannungen vorbeugen. Gleichzeitig werden die inneren Organe gestärkt. Doch Yoga kann noch viel mehr: Ältere Menschen profitieren von dieser Sportart, da sie hilft, die Konzentration und das Gedächtnis zu verbessern. Im Alter solltest du dich allerdings eher nicht für das anstrengende Power Yoga, sondern mehr für das Hatha Yoga entscheiden.

Was ist der Sonnengruss genau?

Der Sonnengruss, auch als Sonnengebet bezeichnet, ist die Yogaübung, die dir im Yogakurs meist zuerst vorgestellt wird. Traditionell blickst du bei dieser Yogaübung gen Osten. Der Sonnengruss kann als Eröffnung einer Yogastunde genutzt und auch zwischendurch immer wieder eingebaut werden. Der gesamte Rückenbereich und die Rückseite der Oberschenkel werden bei dieser Yogafigur gedehnt.

Wie führt man den Lotussitz korrekt aus?

Der Lotussitz wird auch als Padmasana bezeichnet. Im Grund genommen handelt es sich hier um den Schneidersitz, wie wir ihn aus Kindertagen kennen. Je nachdem, wie beweglich du bist, kannst du deine Beine mehr oder weniger spreizen. Yogaprofis schaffen es sogar, mit den Füssen die Oberschenkel zu berühren. Der Lotussitz wird auf dem Boden ausgeführt; eine rutschfeste Yogamatte ist für eine gute Ausführung also Pflicht. Zwar dient der Lotussitz in erster Linie der Meditation, doch dehnt er gleichzeitig die Muskeln der Beine und Oberschenkel. Auch deine Hüftgelenke werden deutlich flexibler, je öfter du den Lotussitz anwendest. Der Lotussitz ist eine der ältesten Yogaübungen überhaupt. Er wird bereits in Schriften erwähnt, die mehrere Tausend Jahre alt sind.

Wie führt man die Yogaübung Baum richtig aus?

Die Yogaübung Baum, auch als Vrksasana bezeichnet, ist ein Einbeinstand, der einen sehr guten Gleichgewichtssinn erfordert. Am Anfang wirst du Schwierigkeiten haben, dich auf einem Bein zu halten und das andere Bein höher als die Knie zu bringen. Mit der Zeit aber wird deine Balance immer besser und du wirst merken, wie diese Yogaposition dich ausgeglichener macht. Gleichzeitig wird dein gesamter Körper gekräftigt. Wichtig ist, dass du vor allem deine Körpermitte immer anspannst. Könner schaffen es, mit dem Fuss den Oberschenkel des anderen Beines zu erreichen. Deine Arme solltest du leicht angewickelt über dem Kopf nach oben strecken, die Schultern bleiben dabei entspannt. Versuche, diese Position mindestens 15 Sekunden lang zu halten.

Warum ist die richtige Haltung so wichtig?

Die beste Yogaübung nutzt dir nur wenig, wenn du sie nicht korrekt ausführst. Achte daher unbedingt auf die richtige Haltung, wie sie dir in einem Yogakurs erklärt wird. Hast du diese verinnerlicht, kannst du die Yogafiguren auch alleine zu Hause ausführen. Versuche, jede der Figuren mindestens 15 Sekunden lang zu halten. Mindestens genauso wichtig ist dabei die richtige Haltung. Versuche bewusst ein- und wieder auszuatmen. So schaffst du es, dass möglichst viele Muskeln sowohl in deinem Unter- als auch in deinem Oberkörper angesprochen werden. Vor allem der Hüftbeuger, der bei den meisten Menschen deutlich verkürzt ist, profitiert von vielen Yogafiguren. Die drei beliebtesten Übungen zur Öffnung des Hüftbeugers sind:

  • Der Krieger
  • Das Dreieck
  • Der tiefe Ausfallschritt

Worauf sollten Anfänger achten?

Wenn du noch nie Yoga praktiziert hast, wirst du am Anfang sicher etwas frustriert sein und nicht alle Yogaübungen werden dir auf Anhieb gelingen. Anfänger sollte das aber nicht entmutigen, sondern dazu animieren, am Ball zu bleiben. Bereits zwei bis drei Yogasessions in der Woche genügen und du wirst schon bald merken, dass du deutlich beweglicher und flexibler wirst. Deine Haltung wird sich merklich verbessern und Beschwerden wie Verspannungen oder Rückenschmerzen werden deutlich gemildert. Du wirst dich insgesamt fitter fühlen und auch deine Konzentration verbessert sich substantiell.

Das könnte dich auch interessieren

Vata Pitta Kapha – typische Merkmale der Ayurveda Doshas

Vata, Pitta und Kapha – hinter diesen Begriffen aus der indischen Heilkunst Ayurveda stehen die drei Konstitutionstypen (Doshas) des Menschen. Sie werden oft mit Lebensenergie übersetzt, was aber nur unzureichend die Wirkung der drei Doshas erklärt. Die Lebensenergie des Menschen wird gestärkt, wenn sich die drei Konstitutionstypen in einem gesunden Gleichgewicht befinden. Jeder Mensch hat von Geburt an eine bestimmte Grundkonstitution, die sich durch äussere Einflüsse, wie die Jahreszeiten, durch richtiges oder falsches Essen und durch Stress verändern kann. Im Folgenden erklären wir dir die Eigenschaften der drei Dosha-Typen und geben Tipps für eine gesunde Lebensweise im Sinne des Ayurveda.

Power Yoga: Kraftvolle Flows für definierte Muskeln

Du willst deinen Körper straffen und festigen und gleichzeitig so richtig ins Schwitzen kommen? Dann solltest du die Trendsportart Power Yoga ausprobieren. Bei den schweisstreibenden Übungsreihen ist Muskelkater am nächsten Tag zumindest für Ungeübte vorprogrammiert. Power Yoga gehört zu den sogenannten Yang Yogastilen und ist kräftig und dynamisch zugleich. Im Gegensatz dazu sind die Yin Yogastile statisch und ruhig – entscheide selbst, welche Yogaart besser zu dir passt. Fakt ist: Möchtest du Gewicht reduzieren, ist das schweisstreibende Power Yoga definitiv die bessere Wahl.

In der Schwangerschaft Pilates treiben – der ideale Sport für Mutter und Kind

Auch während der Schwangerschaft können und sollten werdende Mütter Sport treiben. Pilates stellt dabei ein ideales Training dar, das den Körper nicht überlastet, gleichzeitig aber sehr effektiv ist und sogar die Geburt erleichtern kann. Welche positiven Effekte das ganzheitliche Training während der Schwangerschaft und der Stillzeit hat und welche Pilates-Übungen ideal sind, erfährst du in diesem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir Tipps, was du unbedingt beachten solltest und wie du erkennst, ob während der Schwangerschaft Pilates auch für dich geeignet ist.

Yogaausbildung Schweiz – wer bietet Yogakurse an?

Kannst du dich in der Schweiz überhaupt zum Yogalehrer ausbilden lassen? Wer an Weiterbildungen, Lehrgänge und Seminare denkt, hat oft Bilder von einem Ashram in Indien vor Augen. Tatsächlich muss niemand für die Grundausbildung oder eine Weiterbildung um die Welt reisen: Eine Yogaausbildung in der Schweiz ist möglich. Voraussetzung ist, dass du dich intensiv mit der Yogapraxis befasst. Die Geschichte des Yoga sollte dir also bekannt sein. Aber was musst du sonst noch wissen? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengetragen und beantwortet.

Löwenatmung Yoga – emotionale Spannungen mit Gebrüll lösen

Die Yogastellungen und Atmungstechniken haben verschiedene Bezeichnungen, wobei viele die symbolische Kraft von Tieren versinnbildlichen. Bekannt sind der herabschauende Hund oder die Kobra, aber auch Simhasana, ein Begriff, der für den Löwen steht und bei Praktizierenden das innere Tier wecken soll. Diese etwas extrovertierte Yogaübung wirkt befreiend bei emotionalen Spannungen und macht auch Kindern grossen Spass. Wissenswertes rund um die Löwenatmung im Yoga erfährst du hier.

Om shanti – Bedeutung und Intention des Mantras in der indischen Meditation

„Om shanti shanti shanti om“ – ein einfaches Mantra, das sich jeder gut merken kann. Vielleicht hast du auch schon bemerkt, dass sich eine unmittelbare Wirkung einstellt, wenn du das Om Shanti sprichst oder singst. Aber was ist die Bedeutung dieser einfachen Wörter aus dem Sanskrit, die du von der Meditation kennst? Hier gibt es spannende Informationen dazu.